Mit einem One Light Setup, also nur einer Lichtquelle, zu arbeiten, ist nicht nur einfach. Es kann auch noch gut aussehen. Weniger ist manchmal eben mehr. Denn auch wenn wir uns in einer Studio-Situation befinden, heißt das nicht, dass wir gleich alle Blitze aus der Tasche holen müssen, die wir zur Verfügung haben.Continue Reading
Es haut mich immer wieder einigermaßen vom Hocker, wenn ich Reaktionen auf meine Bilder höre, die ich von Leuten auf der Straße mache und die letzlich nichts weiter als „das Normale“ abbilden. Man könnte „normal“ auch mit „echt“ oder „authentisch“ oder „ungeschminkt“ ersetzen. Wenn ich Leute auf der Straße fotografiere, versuche ich, ihnen nach Möglichkeit...Continue Reading
Reality Check Eine Frau mittleren Alters fiel mir ins Auge. Ungeschminkt, kurzhaarig, maskulin. Interessant. Sie hatte ein ernstes, verschlossenes Gesicht, doch als ich sie ansprach, lächelte sie. Ich erzählte von meinem Buchprojekt.Continue Reading
Ich hatte in der vergangenen Zeit zweimal die Gelegenheit, eine Straßengang zu fotografieren. Ein spannendes freies Kurzprojekt mit Jugendlichen, deren Wurzeln u.a. im nahen/ mittleren Osten und Afrika liegen.Continue Reading
Ich hörte, dass unter dem Vordach eines öffentlichen WCs einer wohnt, ob ich den kenne, den sollte ich mir mal ansehen. Also machte ich mich auf die Suche. Es war recht leicht zu finden, in der Nähe des Krankenhauses ist ein öffentliches Klo, und beim Näherkommen sah ich, dass der „Vorplatz“ bewohnt ist. Blickkontakt, ich...Continue Reading
„Getting to work, doing the work and revisiting the work as often as possible. Hitting that shutter.“ (Eileen Rafferty) Eigentlich ist dem nichts hinzuzufügen, aber es ist wichtig, sich immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, dass auch Tage, die scheinbar unproduktiv sind, unendlich viel Potential innehaben. Es gibt selbst in der unmittelbaren Umgebung unglaublich viel...Continue Reading
Es ist so: Je mehr ich nach Motiven (Menschen) suche, umso weniger gelingt mir. Ich habe in den vergangenen Wochen lernen dürfen, dass es helfen kann, „es einfach geschehen zu lassen“. Nichts erzwingen zu wollen. Und hinter der nächsten Wegbiegung liegt es dann vor mir.Continue Reading
Update: Der Workshop wird zunächst leider nicht stattfinden. Du kannst dich aber zum Beispiel für den Newsletter anmelden, um auf dem Laufenden zu bleiben. Thema dieses Fotografie-Workshops ist das Gegenüber. Wen sehe ich da vor meiner Kamera? Was interessiert mich an diesem Menschen, was macht ihn aus? Wie kann ich den Charakter des Menschen in...Continue Reading
Über den „Tagestreff“, eine Einrichtung für wohnungslose Männer, und die damit verbundene Straßensozialarbeit habe ich Kontakt zu einigen Menschen aufnehmen können, die ich sonst „übersehen“ hätte. Bei meinem ersten Besuch im Treff zeigten sich einige der Männer spontan interessiert an meiner Arbeit, würden sich sogar fotografieren lassen. Als ich mit „Welpenschutz“ der Streetworkerinnen einige der...Continue Reading