Analogkneipe - Filmfotografie Flensburg
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Grüne Brühe dank Lichthofschutzschicht – Analogkneipe (Rückblick)

Vergangenen Samstag trafen sich wieder ein paar Analog-Enthusiasten in der Waldsiedlung Tremmerup in Flensburg, um bei Tee, Kaffee und Bier diverse Aspekte der Filmfotografie zu diskutieren und sich auszutauschen.

Neben einem Haufen analoger Schätzchen – u.a. Agfa Box, einer Voigtländer SLR, Nikon F90 (war gleich zweimal vertreten), einer Canon A-1 – hatte Jörg Oestreich seine schöne Cambo aus den 50er Jahren samt Leitz Hektor mitgebracht.

Ein Thema, das etwas breiter diskutiert wurde, war die Panoramafotografie, woraus sich eventuell auch ein kleines Bastelprojekt (Stichwort „Wurstdose“ mit Fotopapier und Pinhole) entwickeln könnte. Wir lassen das mal auf uns zukommen.

Es gab einige Learnings: z.B. Mittelformatfilm in die Entwicklerdose einspulen, oder eine Antwort auf die Frage finden, warum der Entwickler nach der Entwicklung des Fomapan 200 auf einmal grün aus der Dose kommt (Weil sich die Lichthofschutzschicht auflöst und mit dem Entleeren ‚rausgespült wird). Letzterer wurde in einer Agfa Box belichtet, und die Ergebnisse lassen sich auf Michaels Seite begutachten.

Eine weitere Frage kam nach der Entwicklung zweier Filme auf. Sollte man beim Filmwässern die Ilford-Methode anwenden, oder – wie manch andere bevorzugen – den Film lieber 25 Minuten mit der Kaskade unter laufendem Wasser spülen? Ich vermute, da wird jeder seine eigenen Erfahrungen machen oder gemacht haben. Tatsächlich halte ich es mit der Ilfordmethode. Aus Wasserersparnisgründen und einfach, weil es schneller geht.

Wie dem auch sei: Es war ein lohnender Abend voller wertvoller Denkanstöße und Inspirationen.

Die Entwicklungszeiten wurden mithilfe der Develop!-App bzw. filmdev.org und Massive DevChart ermittelt.

Danke an: Jan, Jörg, Lennard, Mona und Michael – ich freue mich auf das nächste Mal!

2 Kommentare

  1. Es war wieder ein sehr schöner und informativer Abend bei dir in der Analogkneipe.
    Mein Highlight war natürlich das „Einfummeln“ des Filmes in die Spule und das Herstellen der grünen Brühe.
    Es ist ja sogar was bei rausgekommen. Es macht Lust auf mehr.
    Auch ich freue mich auf das nächste Mal.

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