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Frankenstein my X-E1

Gestern bekam ich eine X-E1 als Backup-Body zu meiner X-T1 (ja, wir schreiben das Jahr 2016, aber das hält mich nicht davon ab, Kameras zu benutzen, die gerade mal ein paar Jährchen auf dem Buckel haben – was das Glas betrifft, bin ich noch wesentlich schmerzbefreiter ;-)). Vom Handling der X-E1 bin ich tatsächlich sehr angetan. Allerdings scheint mir, dass selbst ich etwas zu kleine Hände habe, um länger als eine Stunde mit der Sexy One in der Hand unterwegs zu sein. Und das das gerade auf der Straße durchaus vorkommen mag, habe ich mir gleich noch einen Handriff dazugeordert.

Zudem hatte ich gestern ebenfalls und unabhängig davon im Rahmen des blindspot-Workshops #7 das Glück, von einem befreundeten Fotografen ein altes Pentacon Auto 135mm/f2,8 zu bekommen (eine schöne Form des Workshop-Honorars – DANKE!). Eine alte DDR-Linse, die mich aber vom Aussehen her auch direkt an mein Rokkor 58mm (Berg- und Talvariante) erinnerte und das Gesamtgewicht gleich vervierfachte. Sei’s drum, ich mag die Optik, das Kombinieren von alt und neu.

Hier ein paar erste Eindrücke. Teilweise mit Offenblende, teils abgeblendet auf 8. Der Schärfeeindruck mag nicht unbedingt überwältigend sein. Aber ich kann mir ziemlich gut vorstellen, dass sich das Pentacon als Portraitlinse bewährt – vor allem im Studiobereich, da wird es sicher noch ein paar Updates geben. Und, wie sagte Anton Corbijn einmal: „Schärfe ist völlig überbewertet„. Na also.

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