Leica M4-P
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Farewell, Leica M4-P. Eigentlich war es gar nicht so schlecht mit dir.

Eigentlich hätte ich nicht gedacht, dass ich es 10 Jahre mit ihr aushalte – der Leica M4-P. Es waren schöne Jahre, in denen jedoch die Zeiten der Nichtbeachtung sich häuften. Immer wieder hatte ich eine Konkurrentin (eine Nikon FM2) an der Hand, die mit einem Belichtungsmesser ausgestattet war. Ja, ich wollte es puristisch, aber vielleicht waren die Begleitumstände einfach zu un-ideal.

Von der Leica M4-P zurück zu Nikon

Das erste Objektiv war ein altes Summicron „mit Brille“, so dass ich im Nahbereich unter 1m erst dieses Teil daran klemmen musste. Ein Hindernis. Dazu gesellte sich dann ein Minolta M-Rokkor 40mm f/2. Das fand sich dann später wesentlich häufiger an den Fujis wieder. Das 3. im Bunde war ein 21mm f/4 Voigtländer Color Skopar. Ebenso eine tolle Optik, aber mit Plastik-Aufstecksucher. Alles in allem: Wir hätten eine richtig tolle Beziehung haben können, aber die Umstände passten einfach nicht.

Für Neugierige: Da ich im 35mm-Bereich nur noch mit manuellen Nikon-Objektiven fotografiere und auch die analoge Fotografie nicht aus den Augen verlieren möchte, drängt sich eine Nikon-SLR geradezu auf. Und tatsächlich wird es auch hier bald Zuwachs geben. Eine äußerst subjektive Geschichte, aber manche Kameras hat man einfach lieber in der Hand. Und so werde ich mich in Sachen Analogfotografie wieder in die Nikonwelt zurückbegeben.

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